Making Future Magic: iPad light painting

iPad-Holograph-Lightwriting

Turning japanese

Oh my, I still love this great clip. Totally tokyo! Wow! And yes, you’ve seen right: Kirsten Dunst in there! Enjoy!

alx for ligavision

Wardrobe From Bacteria

Suzanne Lee can conjure clothing out of thin air. No, wait, that’s not entirely accurate. She’ll need at least a couple of bathtubs, some yeast, a pinch of bacteria, and several cups of sweetened green tea. Lee, who is a senior research fellow at the School of Fashion & Textiles at Central Saint Martins in London, is the brains (and brawn) behind BioCouture, an experiment in growing garments from the same microbes that ferment the tasty caffeinated beverage.

From this microbial soup, fibers begin to sprout and propagate, eventually resulting in thin, wet sheets of bacterial cellulose that can be molded to a dress form. As the sheets dry out, overlapping edges “felt” together to become fused seams. When all moisture has evaporated, the fibers develop a tight-knit, papyrus-like surface that can be bleached or stained with fruit and vegetable dyes such as turmeric, indigo, and beetroot.
The fibers result in thin, wet sheets of bacterial cellulose that can be molded to a dress form
The ruffle-embellished jacket is the latest addition to Lee’s kooky collection of biofilm wearables, all of which can be swiftly composted when they wear out. It’s currently on display at London’s Science Museum, where it’s part of a new exhibit, Trash Fashion: Designing Out Waste.

alx @ liganova

Let’s Colour Campaign

alx @ liganova

Ligavision 2010/1 (Issue 6)

Wow! That really took some time, but finally here it is: Ligavision Issue 6.

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Enjoy! Your Ligavision Team

Anne, Ellen, Alex @ liganova

Exclusive Interview: Axel Teichmann

Website Axel Teichmann

Wer bist Du?

Mein Name ist Axel Teichmann. Ich bin Bildender Künstler aus Stuttgart.

Was machst Du?

Mein Schwerpunkt ist die Malerei. Was ich mache kann als figürliche oder auch gegenstänliche Malerei bezeichnet werden. Diese Malerei ist seit der sogenannten Leipziger Schule sehr verbreitet. Maler, die in Leipzig studierten, wie Neo Rauch, David Schnell oder Tim Eitel sind heute weltberühmt.
Als ich in den 90ern mit gegenständlichen Bildern anfing, musste ich mir in Stuttgart oft noch anhören, dass man so nicht malen dürfe! Die Künstler meiner Generation setzten vielmehr auf abstrakte Kunst, auf Medieninstallationen und Konzeptkunst. Ich habe zwar sehr viel ausprobiert, konnte mir aber für mich nichts besseres als die gegenständliche Malerei vorstellen und bin ihr seit zwanzig Jahren treu. Jahrelang habe ich aber am Anfang nur gezeichnet. Überraschend ist nur, dass die Kritiker von damals heute auch alle zu gegenständlichen Malern geworden sind oder gar nichts mehr machen!

Was bedeutet Kunst für Dich?

Kunst interessiert mich, wenn sie etwas Persönliches mitteilt. Ich kann hinter einem großen Kunstwerk den Menschen, der das Kunstwerk geschaffen hat kennen lernen. Gleichzeitig steht natürlich das Kunstwerk auch für sich und entwickelt eine autonome Aussage. Mich begeistert Kunst, die ein hochentwickeltes Talent mit einer Art von menschlicher, sympathischer Mitteilungsfreude verbindet. Sympathie ist dabei nicht zu verwechseln mit Wohlgefallen. Dabei sind die Aussagen natürlich oft verrätselt oder nur auf einer sinnlichen Ebene erlebbar. Als Künstler ist man oft selbst überrascht, wieviel Neues sich auch noch nach Jahren in einem fertigen Bild entdecken lässt. Unter den zeitgenössischen Malern bedeuten mir zum Beispiel die Werke von Igor Oleinikov, Jonas Burgert und Neo Rauch sehr viel.

Was bedeutet Lifestyle für Dich?

Naja, so wie ich das verstehe versuchen sich Menschen durch Lifestyle von anderen abzugrenzen und aus der „Masse“ hervor zu stechen und vielleicht auch nur eine, alle Lebensbereiche betreffende, ästhetische Perfektion zu leben. Als Künstler ist man da ja selten in Gefahr, als langweilig oder konventionell angesehen zu werden. Trotzdem sind Künstler ja oft die, die am meisten Wert auf ihr öffentliches Erscheinungsbild legen. Ich versuche diese Eitelkeiten und Klischees, wie die des extrovertierten Künstlers und seines exklusiven Wohn- und Arbeitsumfelds nicht über zu strapazieren. Aber zum Beispiel in einem über hundert Jahre alten Jugendstilhaus fühle ich mich schon wohler als im engen 60er Jahre Reihenhäusle (lacht).

Was inspiriert Dich?

Aus meinem Atelierfenster in Stuttgart schaue ich direkt auf den Marienplatz. Ein großer Platz, der außer einer Zahnradbahnhaltestelle, der sogenannten Zacke, eigentlich keine weitere Funktion zu haben scheint. Aber gerade hier finden für mich unglaublich wichtige Dinge statt. Ich sehe ständig die unterschiedlichsten Menschen, oft bepackt mit Koffern, Tüten oder Taschen. Sehe, wie sich Leute bewegen, rennen, Sport treiben, sich ausruhen, streiten – leben! Als figürlicher Maler ist das ungeheuer inspirierend.
Auslöser und Inspiration für ein Bild kann aber sehr vieles sein: Der Traum, an den man sich manchmal nur noch schemenhaft erinnert, Bilder, die man von seiner Kindheit noch zu kennen meint, Pressefotos, die, aus dem Zusammenhang gerissen, vollig neue Aussagen ergeben können und vieles mehr.

Was turnt Dich ab?

Hm, naja ich finde es schade, dass im Bereich Kultur, in den Medien und der öffentlichen Wahrnehmung immer sehr viel z.B. über Kinofilme und das Fernsehprogramm zu erfahren ist, sehr sehr wenig aber über Bildende Kunst.
Klar, es gibt mittlerweile auch eine ganze Reihe an Kunstzeitschriften, aber hast Du in einer Fernsehtalkshow schon mal einen Maler gesehen? Dafür aber jedesmal einen Schauspieler oder eine Schauspielerin. Dabei sage ich nicht, dass Kinofilme oder Schauspieler uninteressant wären oder dass ich unbedingt ins Fernsehen möchte, aber das Thema „Zeitgenössische Malerei“ stößt leider nur noch bei einem sehr kleinen Publikum auf Interesse. Scheint daher auch nicht fernsehtauglich zu sein.
Gerade die Bildende Kunst und im Besonderen die Malerei, entwickelt neue Ideen und hat zu unserer Zeit etwas zu sagen, auch außerhalb eines Museums.

Was ist deine Handschrift in deiner Kunst?

Ich versuche mich auf den Menschen zu konzentrieren. Oft ist auf einem Bild nur eine Figur zu sehen. Was bleibt vom Menschen in einem digitalisierten Umfeld übrig? Welche Rolle bedeutet die Technik und die moderne Wisenschaft für den Menschen? Welchen Risiken sind wir ausgesetzt? Wie stark rekflektiert der Mensch sein Handeln? Wofür lohnt es sich, sich zu engagieren…?
Betrachter meiner Bilder fangen häufig an, sich Fragen zu stellen oder mit mir oder ihrem Umfeld über diese Fragen zu diskutieren. Ich freue mich, wenn ich mit meiner Kunst beim Betrachter solche Prozesse auslösen kann.
Momentan werden meine Bilder vom Stil her wieder genauer, feiner. Sie sind von der räumlichen Logik klarer und weniger stark verschachtelt, als noch vor drei/vier Jahren.

Was ist dein Hauptziel, das über allem steht?

Ein gutes Bild zu machen, mit dem ich zufrieden bin.

Was hast du im Kopf wenn du deine Kunst machst?

Ein ehemaliger Lehrer von mir hat einmal gesagt: „Wenn Du glaubst, dass das Bild gut wird und dass es sich schnell entwickelt, dann wird es meistens Mist. Die Bilder, an denen man sich am meisten abkämpft, die lange nicht funktionieren und an denen man sich aufreibt, werden oft die besten.“

Was ist wichtiger? Kreativität oder Erfahrung? Und warum?

Naja, Kreativität kommt ja nicht einfach so und bleibt dann 50 Jahre. In der Malerei sind oft die Fleißigsten die Besten. Wahrscheinlich ist das das selbe in der Musik. Kreativität entwickelt sich erst, wenn ich dafür die Werkzeuge bereit stelle. Erfolg auf dem Kunstmarkt zu haben ist dann wieder etwas anderes. Hier ist die Erfahrung bestimmt wichtiger.

Was ist wichtiger? Der Prozess der Arbeit oder das Ergebnis? Und warum?

Als Maler steuert man mit ganzer Kraft und mit den einfachsten Mitteln auf ein befriedigendes Ergebnis zu. Wie ein Schwimmer, der jeden Tag schwimmt, jeden Tag schwimmen will, schwimmen muss! Und jeden Tag eine längere Strecke schafft. So kann er bald auch ferne Ziele erreichen.

Was ist deine Beschreibung von Schönheit?

Damit habe ich mich jahrelang auseinandergesetzt, abzulesen ist dies hoffentlich in meinen Bildern. Was ist Schönheit, aber auch wie wird Schönheit verwendet? Ich meine in der Kunst, in den Medien, in der Werbung, am Menschen? Was ist Ästhetik? Bestimmt gilt es als Künstler, seiner eigenen Definition von Schönheit zu vertrauen und diese auszudrücken. Ein Künstler wie van Gogh war ja zu Lebzeiten unter Kollegen geachtet. Nicht aber vom Publikum. Erst als seine Definition von Schönheit gesellschaftlich aktzeptiert war, verbunden natürlich mit dem Mythos, der bewusst aus seinem Leben entwickelt wurde, wurden seine Bilder geschätzt.
Natürlich kann auch eine Art Anti-Schönheit faszinieren. Ich versuche ästhetische Mittel bewußt einzusetzten und dann auch wieder zu vergessen und zu vernachlässigen, was übrigens schwieriger ist.

Was ist deine Philosophie?

Mach was aus Deinen vielen Talenten.

Was ist die wichtigste Lektion die Du gelernt hast?

Hmm, das ist vielleicht nicht die Wichtigste, aber ich habe erfahren und gelernt, dass man sich in einer Sache unentwegt verbessern kann. Zwar ist der Fortschritt eher wellenförmig als geradlinig. Man braucht vor seinen Rückschritten aber keine Angst zu haben.

Vielen Dank und weiterhin viele Erfolg.

Das Interview mit Axel Teichmann führte Alexander Hornbacher.

Portfolio Axel Teichmanns

Website Axel Teichmann

alx@ liganova

Grace Jones – Love You To Life (Official Video)

This is the director’s cut of the official Grace Jones Video for I Love You To Life, her upcoming May 2010 single. Taken from her stellar comeback album Hurricane.

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DJ QBoy – Electro Mix (March. 10)

La rinascente in Palermo by Le Creative Sweatshop

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